coming soon: Berlin Irrgang Fine Arts – Stille Schönheiten

Montag 11. Mai 2020 —
Samstag 29. August 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde unseres Kunst- und Grafikhandels Irrgang Fine Arts,

wir möchten Sie und Ihre Begleitung ganz herzlich am Montag, 11. Mai 2020 ab 18.00 Uhr zu Eröffnung der neuen Ausstellung „Stille Schönheiten“ in unsere Räumlichkeiten in der Friedrichstraße 232 einladen. Neben Grafiken, Gemälden und Skulpturen aus unserem Bestand präsentieren wir Ihnen zahlreiche interessante Neuerwerbungen, darunter Arbeiten von Othmar Brioschi, Joseph J. Charlemagne, Georg Kolbe, Carl A. Senff, Carl Werner uvm.

Zu sehen sein wird auch die Porträtzeichnung des deutsch-amerikanischen Malers Eugen Spiro (1874-1972), die uns zum Titel dieser Ausstellung inspiriert hat. Sorgsam austariert, in geschlossener Haltung sitzt der Knabe auf einer nur schemenhaft angedeuteten Steinmauer. Still, in sich ruhend, mit nach unten gerichtetem Blick, scheint er von seiner Umwelt keinerlei Kenntnis zu nehmen. Gleichfalls unbeeindruckt von den Blicken des Betrachters zeigt sich auch Werner Tübkes „Flora“, deren bloße Schönheit ähnlich selbstsicher aber deutlich provokanter, herausfordernder wirkt.
Das „Stille Schönheiten“ aber nicht allein auf Personen sondern auch auf Orte zu beziehen ist, zeigt sehr schön das Gemälde von Andreas Wachter. Auch die Darstellung des sonnendurchfluteten, verlassenen Hinterhofes eines unbekannten ‚Deutschrömer‘ aus der Mitte des 19. Jhs. ist hier zu nennen.

Während die zuvor genannten Bilder den Titel unmittelbar in ihren Motiven aufgreifen, wollen wir Ihnen auch Künstler_innen und deren Arbeiten vorstellen, die bislang wenig Beachtung gefunden haben und deshalb als „still“  bezeichnet werden können. Mit unserer Ausstellung möchten wir nicht zuletzt diesen Schönheiten Aufmerksamkeit schenken, ihnen Leben einhauchen und dem Betrachter/der Betrachterin nahe bringen.

In diesem Sinne freuen wir uns sehr auf Ihr Kommen und verbleiben mit herzlichen Grüßen
Ihre Therese Burmeister, Thomas Treibig und Tobias Wachter